Korthals Griffon vom Dorsberg

 

Trächtigkeit

Die ersten eineinhalb Wochen nach dem Decken war Bobbi einfach müde. Sie war fit und schnell wie immer unterwegs, Fremde hätten sich über "müde" nur gewundert. Nach wenigen Tagen zeigte sich die berühmte Anhänglichkeit. Kann ein Griffon in dieser Zeit überhaupt noch anhänglicher sein als vorher?

 

 

 

 

In den nächsten Wochen arbeitete Bobbi weiter schön ihren Schweiß bzw. Fährtenschuh, eine ihrer liebsten Beschäftigungen. Zeitweise fraß sie wie ein Scheunendrescher, manchmal war sie  mäkelig. Langsam nahm der Bauchumfang zu. Von außen kaum eine Veränderung bemerkbar, geschah im Mutterleib eine wahre Lebensexplosion mit der Entwicklung der Föten und Embryos.

 

 

 

Mama Biela.!

Teilte ihr Futter mit der armen kleinen Bobbi. Leckte Behänge und Schnalle der armen kleinen Bobbi. Ließ sich von ihrer Tochter auf der Nase herumtanzen und in die Schranken weisen. Standen aber Küken auf dem Speiseplan, war die alte Ordnung schlagartig wieder hergestellt...

Kaum war die Wurfkiste aufgebaut, machte Biela es sich als Erste darin gemütlich. Nein, Süße, diesmal nicht für dich ;)

 

 

 

 

 

 

Paulinchen fand die Wurfkiste auch sehr kuschelig.

 

 

 

Die letzten beiden Wochen wurde Bobbi immer langsamer. Guten Mutes aber sichtlich angestrengt meistert sie jetzt die Tragezeit. Früher Milcheinschuß macht ihr zu schaffen. Sie sieht aus wie eine Robbe, wenn sie im Liegen die Position wechselt. Futter und Leckerlie gehen immer. Gerne streckt sie uns ihren Bauch entgegen und genießt Welpenstreicheln und Komplimente für die arme, kleine,  bedauernswerte Mutti...

 

 

 

Keine Sorge, auch "Mutti" findet ihre Wurfkiste prima!